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Forschung und Entwicklung

F O R S C H U N G  U N D  E N T W I C K L U N G

draft!

1. Methodik

1.1 Entwicklung der Willensstärkungsmethode ("WSM") (1983-1986) 

Methode zur Festigung des Willens bzw. zur Klärung unklarer Willenssituationen ("Willensblockaden", Willensschwäche). Faßt das existenzanalytische Konzept des Willens und seiner Voraussetzungen sowie sozialpsychologische Ergebnisse und macht sie praktisch nutzbar. 
Literaturhinweis: Längle A (2000) Die Willensstärkungsmethode (WSM). In: Existenzanalyse 17, 1, 4-16 

1.2 Entwicklung der Methode der Einstellungsänderung ("EÄ") (1984-1986) 

Entwicklung dieser Beratungsmethode zur Bearbeitung von Einstellungen über die Schritte: Wertehierarchie prüfen, Horizonterweiterung, auf Distanz gehen, phänomenologische Haltung.
Literaturhinweis: Längle A (2000) Die Methode der Einstellungsänderung. In: Stumm G., Pritz A. (Hrsg.) Wörterbuch der Psychotherapie. Wien, Springer

1.3 Entwicklung der Sinnerfassungsmethode ("SEM") (1984-1988)

Methode zur Erarbeitung des existentiellen Sinns. Abfolge von vier Schritten: 1. Wahrnehmung ( Realitätsbezug) 2. Werten ( Wertbezug) 3. Wählen ( Freiheitsbezug) 4. Wirken ( Handlungsbezug) (Daher auch Methoder der "4W" genannt) Die Methode dient als Grundlage · für spezifische Diagnostik ("Auf welcher Ebene stagniert der Sinnfindungsprozeß?") · für gezielte Behandlung und Beratung · als theoretisches Gerüst für die Erstellung der Existenzskala (ESK) 
Literaturhinweis: Längle A (1988) Wende ins Existentielle. Die Methode der Sinnerfassung. In: Längle A (Hrsg) Entscheidung zum Sein. V. E. Frankls Logotherapie in der Praxis. München: Piper, 40-52; Längle A, Orgler Ch., Kundi M. (2000) Existenzskala ESK. Göttingen: Hogrefe-Beltz Drexler H (2000) Schritte zum Sinn. Die Methode der Sinnerfassung. In: Existenzanalyse 17, 1, 36-41 

1.4 Entwicklung der Methode der Personalen Positionsfindung ("PP") (1984 - 1987) 

 Methode zur Bearbeitung von Passivierungsgefühlen und generalisierenden Annahmen bei Ängsten und Depressionen. Über drei Schritte wird Position bezogen: Position nach außen, Position nach innen, Position zum Positiven. Die Methode ergänzt die Dereflexion Frankls, indem sie zum eigentlichen Dereflektieren heranführt und freigibt.
Literaturhinweis: Längle A (1994) Personale Positionsfindung. In: Bulletin der GLE 11, 3, 6-21 Längle A (1994) Personale Positionsfindung. In: Bulletin der GLE 11, 3, 6-21 Längle A (1997) Die personale Positionsfindung (PP) in der Angsttherapie. In: Hofmann P., Lux M., Probst Ch., Steinbauer M., Taucher J., Zapotoczky H.-G. (Hg.). Klinische Psychotherapie. Wien/New York: Springer, 284-297 Fischer-Danzinger D, Janout U (2000) Die Personale Positionsfindung. In: Existenzanalyse 17, 1, 42-46 

1.5 Die Entwicklung der Phänomenologischen Dialogübung

("Sesselmethode" bzw. "PD") (1983 - 1986) Ziel der Methode ist die Übung der Weltoffenheit und Haltfindung in Form der Wahrnehmung und des dialogischen Sich-Einlassens in einem geschützten Rahmen. Die Methode zerlegt den Wirklichkeitsbezug in mehrere Schritte, wodurch er gezielt geübt werden kann. 
Literaturhinweis: Längle A (1987) Recenti sviluppi dei metodi logoterapeu-tici. In: Peresson L. (ed.) Lineamenti per una Classificazione delle Psicoterapie. Padova: Edizioni CISSPAT, 111-118 Längle A (2000c) Phänomenologische Dialogübung ("Sesselmethode"). In: Existenzanalyse 17, 1, 21-30 

1.6 Die Entwicklung der Personalen Existenzanalyse ("PEA") (1986 - 1989) 

 Zentrale Methode der existenzanalytischen Psychotherapie zur Behandlung von Traumata. Die Arbeit erfolgt über drei Schritte: nach der Beschreibung des Vorgefallenen (PEA-0) Heben des Eindrucks und seiner Affekte (PEA-1), Stellungnahme (PEA-2) und Finden des Ausdrucks (PEA-3). 
Literaturhinweis: Längle A. (1993) Personale Existenzanalyse. In: Längle A. (Hrsg.) Wertbegegnung. Phänomene und methodische Zugänge. Wien: GLE, 133-160 Längle A. (2000) (Hrsg.) Praxis der Personalen Existenzanalyse. Wien: Fakultas Wicki B (2000) Die Einbindung des katathymen Bilderlebens in die personale Existenzanalyse. In: Existenzanalyse 17, 1, 49-53 

1.7 Die Entwicklung der biographischen Methode ("BEA" - Biographische Existenzanalyse) (1987-1990)

Die Personale Existenzanalyse eignet sich auch als Methode zur Durcharbeitung biographischer Inhalte. In einer speziellen Adaptation wurden ihre Schritte Kernstück der biographischen Vorgangsweise in der Existenzanalyse.
Literaturhinweis: Längle A (1994) Die biographische Vorgangsweise in der Personalen Existenzanalyse. In: Kolbe Ch. (Hrsg) Biographie. Verständnis und Methodik biographischer Arbeit in der Existenzanalyse. Wien: GLE, 9-33 Tutsch L, Luss K (2000) Anleitung für die biographische Arbeit in der Existenzanalyse - Biographische Existenzanalyse (BEA). In: Existenzanalyse 17, 1, 31-35 Top

2. Person- und Existenzverständnis:

2.1 Entwicklung der Lehre der "existentiellen Grundmotivationen" (1987 - 1992 ff.)

Die phänomenologischen Analysen der Therapiegespräche brachten im Laufe der Jahre immer mehr die Grundstruktur der Existenz und ihre "Bausteine" zum Vorschein. Diese "Grundbedingungen erfüllter Existenz" erwiesen sich als so fundamental, daß sie in allen Handlungen des Menschen auffindbar waren und daher als "Personal-existentielle Grundmotivationen" bezeichnet wurden. M.a.W. ist der Mensch stets bestrebt, diese Grundbedingungen zu erhalten oder zu erreichen. Das Modell ist nicht nur Kernstück der existentiellen Motivationslehre und des Existenzverständnisses, sondern auch Grundlage für die Psychopathologie, die sich aus den Defiziten dieser Grundstrukturen ergibt. Das Modell ist universell anwendbar, wo es um menschliches Handeln geht, so auch im Coaching oder in der Unternehmensführung.
Literaturhinweis: Längle A (1999) Die existentielle Motivation der Person. In: Existenzanalyse 16, 3, 18-29 Längle A (1992) Ist Kultur machbar? Die Bedürfnisse des heutigen Menschen und die Erwachsenen-bildung. In: Kongreßband "Kulturträger im Dorf", Bozen: Auton.Provinz, Assessorat für Unterricht und Kultur, 65-73 Längle A (1994) Lebenskultur-Kulturerleben. Die Kunst, Bewegendem zu begegnen. Bulletin der GLE 11, 1, 3-8 Längle A (1997) Modell einer existenzanalytischen Gruppentherapie für die Suchtbehandlung. Wien: Facultas. (Auch als Tagungsbericht der GLE), S. 149-169. Längle A (1998) Lebenssinn und Psychofrust - zur existentiellen Indikation von Psychotherapie. In: Riedel L. (Hrsg) Sinn und Unsinn der Psychotherapie. Basel: Mandala, 105-124 Längle A (2001) Die Grundmotivationen menschlicher Existenz als Wirkstruktur existenzanalytischer Psychotherapie. In: Fundamenta Psychiatrica (in Vorbereitung) Tutsch L, Orgler Ch, Luss K, Wurst E, Drexler H (2000/2001) Ist Sinn noch aktuell? In: Existenzanalyse 17, 3, 4-16 und 18, 1, 4-14 

2.2 Emotionslehre (ca. 1985 - 1993)

Das schon früh entwickelte Konzept des Grundwertes (später als "2. Grundmotivation" systematisch in die Theorie der personal-existentiellen Grundmotivationen integriert) führte unweigerlich zu einem völlig neuen Verständnis der Werte und der sie erkennenden Gefühle. Allmählich wurde deutlich, daß der Grundwert nicht nur allen Werten zugrunde liegt, sondern daß die Grundbeziehung zum Leben auch allen Emotionen und Affekten Grundlage ist. So entstand die existenzanalytische Emotionslehre, die auf der Haltung zum Leben aufbaut und dadurch die geistige Dimension des Menschen fundamental berücksichtigt. 
Literaturhinweis: Längle A (1993) Wertberührung. In: Längle A (Hrsg.) Wertbegegnung. Phänomene und methodische Zugänge. Tagungsbericht der GLE 7, 1+2. Wien: GLE-Verlag, 22-59 Längle A (1993) Glossar zu den Emotionsbegriffen. In: Längle A (Hrsg) Wertbegegnung. Phänomene und methodische Zugänge. Tagungsbericht der GLE 7, 1+2. Wien: GLE-Verlag, 161-173 Top 


3. Tests:

3.1 Die Existenzskala ("ESK") 

Die ESK ist ein Test zur Messung der inneren Erfülltheit der Person, was einer subjektiven Sinnerfüllung im Leben entspricht. Sie ist bisher der einzige theoriegeleitete Test in der Logotherapie und Existenzanalyse, der das logotherapeutische Konzept von Sinn beschreibt. Die ESK beruht auf dem theoretischen Konzept der Sinnerfassungsmethode (Längle 1988), die wiederum auf die Franklsche Definition von Sinn zurückgeht. Demzufolge ist der Test auf vier Subtests aufgebaut: Selbst-Distanzierung, Selbst-Transzendenz, Freiheit und Verantwortung. Die ersten beiden werden im Faktor "Personalität", die letzten beiden im Faktor "Existenzialität" zusammengefaßt. Der Gesamtwert ergibt die "existentielle Erfüllung". Der Test ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden (englisch, spanisch, tschechisch, russisch, finnisch, türkisch, kroatisch, polnisch, ungarisch). Von den ursprünglich 144 Items wurde durch Itemselektion die vorliegende Form mit 46 Items geschaffen (Orgler 1988, 1990). Faktoren- und Raschanalyse (Kundi 2000). 
Literaturhinweis: Längle A, Orgler Ch., Kundi M. (2000) Existenzskala ESK. Göttingen: Hogrefe-Beltz 

3.2 Test zur Messung existentieller Motivation ("TEM") 

Dieser Test wurde auf der Basis der Grundmotivationen aufgebaut. Zu jeder Grundbedingung der Existenz wurden ca. 50 Items formuliert und mittels Itemgesamtwertkorrelation und theoretischer Überlegungen 4 x 14 Items ausgewählt. Eichung an 1013 Personen, Faktoren- und Raschanalyse. (Eckhardt 2000). 
Literaturhinweis: Eckhardt P (2000) Skalen zur Erfassung existentieller Motivation, Selbstwert und Sinnerleben. Wien: Unveröff. Dissertation der Naturw. Fak. Eckhardt P (2001) Skalen zur Erfassung existentieller Motivation, Selbstwert und Sinnerleben. In: Existenzanalyse 18, 1, 35-39   
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